Ab sofort geht der Handy-Notruf nur noch mit einer freigeschalteten SIM-Karte. Bisher konnte im Notfall auch mit einem Handy ohne Karte die 112 gewählt werden. Das ist seit dem 1. Juli nicht mehr möglich.
Ein Großteil aller Notrufe bei Feuerwehr & Co. sind nämlich sogenannte Spaßanrufe. Aus Jux und Dollerei, oft aber auch aus Versehen wird die Notruf-Nummer der Feuerwehr gedrückt. Das soll jetzt aufhören - denn mit einer SIM-Karte können die Anrufe zurückverfolgt werden. Damit ist auch der Besitzer des Handys bekannt.
Mit der neuen Notrufverordnung soll die Zahl der Fehlanrufe verhindert werden. Vor allem Prepaid-Kunden sollten also prüfen, ob ihre SIM-Karte noch freigeschaltet ist. Außerdem sollte man mindestens alle halbe Jahre nachsehen, ob noch Guthaben auf dem Handy ist. Auch ein Blick auf den Batteriestand lohnt sich, wenn das Handy nicht so oft benutzt wird.