Rund 300 Euro werden die Deutschen einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte zufolge in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Obendrauf werden rund 185 Euro für die Feierlichkeiten selbst noch gezahlt. Vor und während der Shopping-Tour sollte man jedoch die Preise vergleichen. So lassen sich meist dutzenden Euros sparen. Der Vergleich geht per Internet und Mobiltelefon ganz einfach.
Wenn das Budget limitiert ist, dann gilt es die Ausgaben in Grenzen zu halten. Ein guter Ansatz: Früh mit dem Einkauf beginnen. Das Preisvergleichsportal evendi.de veröffentlicht in diesem Jahr zum ersten Mal Preisprognosen für weihnachtsgängige Produktgruppen. Die Prognose wird aus den Preisschwankungen der Vorjahre in diesen Produktgruppen errechnet, so dass Trends für die laufende Saison hochgerechnet werden. Dabei schwanken einzelne Gruppen deutlich.
Beispiel Spielekonsolen: Aldi bringt am 4. November die neue Playstation 3 Slim mit 120 GB Festplatte inklusive Spielen für 299 Euro in die Märkte. Daraufhin unterbieten Media-Markt und Saturn das Angebot mit einem Kampfpreis von 239 Euro. Online reagierte Amazon und senkt ebenfalls den Preis auf 238 Euro. Nach wenigen Tagen ist der Spuk vorbei. Bis zum Weihnachtsfest dürfte es auch bei der XBox und der Nintendo Wii zu weiteren, allerdings zeitlich begrenzten Preisrunden kommen. Der Playstation-Preis hat sich wieder auf das Niveau vor dieser kleinen Auseinandersetzung eingependelt: rund 275 Euro im Online-Handel.
Wer preissensibel ist, kann mit jedem Handy im Ladengeschäft kontrollieren, ob der Ladenpreis akzeptabel, günstig oder viel zu hoch ist. Dabei entstehen Kosten für SMS oder den mobilen Internetzugang.
Wer sich vorab zu Hause über die Preislage informieren will, kann sich beispielsweise auf diesen Seiten einen Überblick verschaffen: billiger.de, guenstiger.de, evendi.de, idealo.de, preis.de, google.de/products, heise.de/preisvergleich oder kelkoo.de
Genau wie im Internet sind Suchergebnisse nur so viel wert wie die gestellten Suchanfragen. Wird per EAN-Code (8- oder 13-stellige Nummer unter dem Barcode) gesucht, dann ist klar, dass nur die Preise des exakt selben Produkts angezeigt werden. Das hilft zwar, falsche Treffer zu verhindern, aber möglicherweise gibt es das Produkt in einer anderen Version tatsächlich günstiger: Etwa das Konsolenspiel mit einem zweiten Controller.
Die Suchanfragen sollten hinreichend präzise sein, um Ergebnisse zu produzieren. Es genügt nicht, nur "Playstation" zu schreiben - in welcher Variante man das Gerät haben möchte, ist genauso wichtig. Es lohnt sich, mehrere Preisauskunftsdienste zu befragen. Bei Produkten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik oder Computer bieten fast alle umfassende Ergebnisse an. Aber schon bei Parfums, Haushaltsgeräten, Spielzeug oder anderen Produkten jenseits der Elektronikmärkte bieten die ein oder anderen Suchmaschinen keine Treffer.