Mit einer Ausbildungsplatz-Offensive wollen die neuen Länder verhindern, dass Fachkräfte Richtung Westen ziehen. Mit dem Netzwerk SchuleWirtschaft machen Politik und Wirtschaft auf Perspektiven im Osten aufmerksam.
Gesucht werden Azubis und Studenten in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Denn im vergangenen Jahr war jeder dritte Ausbildungsplatz in Ost-Deutschland nicht besetzt. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in den neuen Ländern werden in den nächsten Jahren Probleme mit qualifizierten Mitarbeitern haben.
Sie müssen sich deshalb möglichst früh um Fachkräfte-Nachwuchs kümmern. Deshalb gehen sie gezielt in die Schulen und informieren dort die 9. Und 10. Klassen über Ausbildungs- und Karriere-Möglichkeiten in ihren Betrieben. Im Osten gibt es jede Menge freie Stellen in den Bereichen Metall-, Elektro- und Informationstechnik. Auch viele ingenieurtechnische und naturwissenschaftliche Studiengänge sind noch zu haben.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände wollen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft und den Landesarbeitsgemeinschaften SchuleWirtschaft die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen in Ostdeutschland fördern.
Das Netzwerk will Jugendliche nach dem Schulabschluss beraten und ihnen berufliche Perspektiven und Möglichkeiten in ihrer Region aufzeigen. Mehr dazu gibt es beim Netzwerk SchuleWirtschaft Ostdeutschland.(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster)
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